Allgemeines
Ersatz der Funktion von Herz und Lunge
extrakorporale Zirkulation (EKZ)
Regelung der Körpertemperatur
Fast alle Eingriffe in der (Kinder)Herzchirurgie werden unter Zuhilfenahme der Herz-Lungen-Maschine (HLM) durchgeführt.
Die HLM übernimmt für einen bestimmten Zeitraum die Funktionen von Herz und Lunge. Der Kreislauf wird so durch eine außerhalb des Körpers befindliches System aufrechterhalten (extrakorporale Zirkulation, EKZ).
Unter dem Schutz der EKZ kann das Herz stillgelegt werden (Herzstillstand) und so der operative Eingriff unter optimalen Bedingungen durchgeführt werden.
Der Einsatz der HLM erfordert eine vollständige Unterdrückung der Blutgerinnung (sog. "Blutverdünnung") durch eine systemische Heparinisierung, um eine Verklumpung der Blutbestandteile zu vermeiden.
Galerie
Komponenten
HLM-Anschluss
Arterieller Verbindungsschlauch
Venöser Verbindungsschlauch
Rollerpumpen ersetzen die Pumpfunktion des Herzens. Die Lungenfunktion wird mit einer Art künstlicher Lunge (Oxygenator) übernommen.
Über die angeschlossenen Sauger kann ausgetretenes Blut im Operationsgebiet direkt wieder dem venösen Auffangbehälter (Reservoir) der HLM zugeführt werden und geht so dem Körper nicht verloren.
Über Wärmetauscher und ein spezielles Hypothermiegerät wird die Körpertemperatur geregelt und kann genau auf die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
Die Verbindungsschläuche sind in der Regel mit Heparin beschichtet, um ein Anhaften der Blutbestandteile mit nachfolgender Verklumpung zu verhindern. Zum Anschluss der HLM werden in der Kinderherzchirurgie spezielle Kanülen verwendet.
Aorta = Körperschlagader
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Copyright © 2008
Dr. med. M.
V. Ullmann
Praxis Dr. med.
Michael V. Ullmann
Facharzt
für Allgemeinmedizin,
Sportmedizin,
Hypertensiologe DHL©
Kärcherstraße 14,
D-76185 Karlsruhe
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